Christbaumständer

Anzeige Illustrierte Zeitung, Dezember 1884
Anzeige Illustrierte Zeitung, Dezember 1884

Den ersten Hinweis darauf, wie ein Ständer für einen geschmückten Baum aussehen könnte, zeigt eine Handschrift aus dem Jahr 1604: „Man pflegt drum ein vierekent Ramen zu machen.“ So sind die ersten Ständer einfache Holzständer oder -kreuze, mit einer Bohrung, in der der Stamm verkeilt wird. Eine andere Möglichkeit ist, den Baumstamm durch das Griffloch eines Holzschemels bis in einen Topf mit Wasser oder ein Wagenrad zu stecken. In schlechten Zeiten hat man sich auch mit einer halbierten Futterrübe geholfen. Menschen, bei denen das praktische Denken überwiegt, nehmen einen mit nassem Sand gefüllten Eimer oder Topf – die Feuchtigkeit hält den Baum länger frisch.